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Sonntag, 24. Mai 2009

Feiern auf Fränkisch

Samstag Abend, also einen Tag nach Abschluss des Himmelfahrtsprojektes, ging es wieder auf Party. Stephan Orzol, ein guter Freund aus Studienzeiten hatte eingeladen zum großen Fest, anlässlich seines neu erworbenen Abschlusses.
Da kann man ja schlecht nein sagen!

Also hab ich meinen Bruder und zwei Kumpels geschnappt und schon waren wir auf dem Weg nach Hildburghausen. Einen der Kumpels haben wir dabei erst in Schmalkalden aufgesammelt. Das verlängerte leider aber auch die Fahrtzeit auf 3:15 h (bei 200 km Strecke).

Naja, gegen 20 Uhr hatten wir es dann geschafft. Meine Beifahrer hatten sich schon mal während der Fahrt mit 2 Litern Goldkrone-Pfirsich-Eistee eingestimmt. Egal. Das Saufen musste ja weitergehen!!! Also rauf auf den Platz und gleich erstmal einen großen Becher von dem herrlichen Eigenbräu, mit ungefähr 10 Vollen :-). Dazu gabs frisches Spanferkel. So haben wir dann also fröhlich gefeiert und gemampft was rein ging.


Leider hatte das Starkbier auch so seine Tücken. So war ich gegen 1 Uhr bereits nicht mehr wirklich Einsatzbereit, verteilte noch etwas von den 7 Bier und 3 Goldkrone-Cola die ich mir gegönnt hatte auf dem Rasen und zog darauf hin los zu meinem Auto. Es gibt keine bessere Schlafgelegenheit als einen Kombi! Ich war zwar total k.o., aber wach, als es dann Sonntag früh aufstehen hieß. Dann wurden die ersten Konterbiere geöffnet und Kuchen verteilt. Herrlich!

Mittags gings dann los, in brütender Hitze und ohne Klimaanlage, um die Rücktour anzutreten. Hildburghausen, Mittagessen in Meiningen, Schmalkalden, Gotha, Nordhausen und schließlich Wolfsburg. Alles in allem war ich also gleich nochmal 6 Stunden unterwegs. Darum freue ich mich auch umso mehr auf mein Bett!

Himmelfahrtskommando alias Pegelsaufen

So, nach nunmehr 4 Tagen des Partymachens, ist es doch mal wieder schön, einfach seine Ruhe zu haben.

Von Mittwoch bis Freitag wurde Himmelfahrt begangen, das Fest, bei dem ledige Junggesellen den verheirateten Vätern zeigen, was sie denn so alles verpassen. So haben wir auch dieses Jahr wieder jede Menge Alkohol und um die 30 kg Fleisch vernichtet. Das war nicht nur lecker, nein, die Wirkung der
Atkins-Diät wird wohl auch bald eintreten!























Der Ablauf an sich war dabei wie jedes Jahr schon straff festgelegt. So ging es Mittwoch Abend mit Grillen und schwerem Besaufen los. Das ging dann bis ungefähr 4 Uhr am nächsten Morgen. Um 9 wurde dann der
Weckruf ausgelöst und nach einer stärkenden Nutellatoast-Mahlzeit wurde Abmarschbereitschaft hergestellt.
Nun ging es wie immer mit dem
Bollerwagen und allem was Man(n) so braucht los gen Märchenwiese, einer kleinen Hochwiese im Wald.


Oben wurde gegrillt,
Fußball gespielt und relaxt. Nebenher gab es dann auch noch das eine oder andere Bier...


Später, total erschlagen von der einsetzenden Sonnenbestrahlung und der Hitze, sowie dem langem und beschwerlichen Fußmarsch und dem
Alk, gab es dann eine Ausruhrunde und dann wurde wieder gegrillt, um uns zu stärken.

Da nun unsere Biervorräte stark erschöpft waren mussten wir zudem auf Härteres umsteigen, was dann im Endeffekt auch dafür sorgte, dass der Abend schon gegen 1:30 Uhr vorbei war. Irgendwann ist eben auch die letzte Leber zerstört.

Freitag wurde dann aufgeräumt und ein Abschiedsgrillen veranstaltet. Alle waren fertig und brauchten dringend
Erhohlung.

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Wolfsburg, Niedersachsen, Germany