Montag, 24. August 2009

Huch, Sonne!

Bonjour, ich bin zurück!



Eine tolle Woche Frankreich liegt hinter mir, speziell Aix-en-Provence und Marseille. Es war einfach spitze.

Jeden Tag Sonne und strahlend blauer Himmel (darum der Titel), egal was die Wetterdienste behaupten. Laut Dori, meiner Freundin dort die wir besucht haben, existiert um Marseille eine immer vorhandene Schönwetterblase, die beinahe unkaputtbar ist. So gibt es über das Jahr verteilt auch gerade so viel Regen dort, dass die Leute nicht vergessen was das ist.

Und das hat sich ausgezahlt. Los ging es Dienstag früh, wo wir von einer Kollegin bis zum Flughafen Hannover gebracht wurden, was schon mal Zeit und Kosten gespart hat. Von dort ging es dann auf meinem allerersten Flug (ja!) nach München, von wo aus wir nach kurzem Aufenthalt nach Marseille weitergeflogen sind. Da es alles Lufthansa-Flüge waren lief das auch reibungslos und ohne weitere Kosten. In Marseille wurden wir dann abgeholt und sind mit dem Bus nach Aix-en-Provence geshuttelt.

Am zweiten Tag ging es direkt an den Strand, bei 26°C warmen Mittelmeer einfach Klasse. Dazu kam der hohe Salzgehalt der Schwimmen praktisch überflüssig machte und ein grandioser Ausblick auf d'If und die anderen Inseln vor Marseille.

Weiter ging es dann am nächsten Tag mit einer Stadttour durch Aix-en-Provence. Dabei erfuhren wir nicht nur, dass Aix die berühmteste Uni-Stadt Frankreichs ist (nach Paris), sondern auch die teuerste Stadt nach Paris, mit beispielsweise einer Kugel Eis für schlappe 3 Euro. Allerdings werden auch alle schweren Gerichtsfälle dort verhandelt, was allein die Anzahl der Tribunal-Gebäude verdeutlicht (anhand der Schilder habe ich mindestens 4 verschiedene gezählt). Aber auch kaufsüchtige Menschen werden ihre helle Freude haben, schließlich gibt es dort so ziemlich jede Marke und Edelmarke, die ein Europäer zu kennen vermag.

Am Freitag war dann Sightseeing auf dem Plan, speziell Chateau d'If, das manchen als prominentes Gefängnis Napoleon Bonapartes bzw. den meisten als Monte Christos Kerker bekannt ist (auch wenn der zweite gar nicht real war). Dabei sind auch ein paar tolle Fotos entstanden, inklusive einem Panorama vom Marseille, was ich derzeit noch zusammenpuzzle).

Am Wochenende dann hieß es erstmal ordentlich ausschlafen, relaxen und abends eine französische Grillparty genießen, mit Schweinesteaks in Öl und Kräutern der Provence. Bon Appetit.

Am Sonntag dann war Abreisetag °_°. Aber wir sind nicht abgereist, ohne vorher noch einen Stausee in der Nähe zu Besuchen und ein paar letzte Urlaubserinnerungen mitzunehmen. Dabei ist auch das obige Foto entstanden. Kurz vor unserer Abfahrt in Richtung Flughafen sind dann auch zum Allerersten Mal während unserer Reise Quellwolken aufgezogen, fast wie ein Salut.

Und so ging es dann zurück zum Flughafen Marseille, wo man erstmal überlegen musste, ob mein Stativ vielleicht zu gefährlich im Handgepäck ist. Vor allem in voller Länge ist es unglaublich schlagfertig, vor allem in engen Flugzeugen! Aber das ist den Sicherheitskräften dann auch aufgefallen...

Naja, bei den 2 Stunden Aufenthalt in München ist uns dann erstmal klargeworden, WIE TEUER Flughäfen sein können. Das günstigste Essen waren ein Paar Dosenwürsten im Duty Free Shop oder eine Semmel mit Leberkäs für 3,20€. So haben wir uns spontan fürs Fasten und einen Latte Macchiato entscheiden.
Vorteil dieser Pause war aber auch, dass wir im Duty Free Shop jede Menge guten Alkohol bekommen haben, denn innerhalb der EU darf man soviel Schnaps im Duty Free Shop mitnehmen wie man tragen kann.

Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Denn Flüssigkeiten im Handgepäck darf man ja eigentlich nur in separaten 1Liter ZIPLock-Beuteln transportieren. Und durch die Gewichtskontrolle ist man ja auch, auf dem Weiterflug gibts ja kein Check-In.
Ziemlich seltsam.

Für uns wars toll, denn so gabs für mich noch einen Liter Glenfiddich 12 Years Reserve und Bombay Saphir Gin, auch in der praktischen 1 Liter Vorratsflasche. Das alles Steuerfrei ^^

Bei unserer Ankunft in Hannover gabs dann noch eine lustige Situation, als das Flugzeug bereits ein paar Minuten geparkt war und der Pilot irgendwann meinte:"Es geht gleich los, irgendwie haben wir die Hannoveraner wohl überrascht. Die haben wohl nicht mit einem Flugzeug gerechnet...".

Nun bin ich wieder in Wolfsburg und merke schon, wie der triste Alltag übernimmt. Trotzdem wars eine super Urlaub, von dem ich hoffentlich noch lange zehren kann.
Jetzt werde ich erstmal die Fotos überarbeiten.

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